Ausbildung zum Mediator: Der praktische Nutzen

Zehn Gründe, warum sich eine Ausbildung zum Mediator bezahlt macht.

Eine Ausbildung zum Mediator verbessert die Kommunikationsfähigkeiten.

Zentraler Inhalt einer Ausbildung zum Mediator ist zielführende Kommunikation. Die Teilnehmer lernen typische Kommunikationsmuster kennen, reflektieren ihr eigenes Kommunikationsverhalten und trainieren Techniken der effektiven Gesprächsführung. Diese Schlüsselkompetenz ist im beruflichen Alltag von immenser Bedeutung.

Eine Ausbildung zum Mediator schult das Verhandlungsgeschick.

Eine Mediation ist eine drittunterstützte Verhandlung. Deswegen beschäftigt sich eine gute Mediationsausbildung auch mit effektivem Verhandlungsmanagement. Denn wer als Mediator die Parteien eines Rechtsstreits zu zielführenden Verhandlungen befähigen will, muss selbst Verhandlungsstrategien lesen und Verhandlungen interessenorientiert ausrichten können.

Eine Mediationsausbildung befähigt dazu, Verhandlungen interessenorientiert zu führen.

Viele Verhandler orientieren sich intuitiv an Positionen und Ansprüchen. Häufig lässt sich in Verhandlungen aber mehr Wert schöpfen, wenn man die dahinter stehenden Interessen beleuchtet. Eine Ausbildung zum Mediator lehrt die Teilnehmer, welche Fragen sie an die Verhandlungspartner richten, um die Aufmerksamkeit auf Interessen statt auf Positionen zu lenken.

Eine Ausbildung zum Mediator hilft bei der Strukturierung von Verhandlungsprozessen.

Bei bilateralen Verhandlungen ohne Beteiligung eines neutralen Dritten bringen regelmäßig beide Verhandlungspartner eine eigene Agenda mit. Dabei konfligieren die Vorstellungen vom Ablauf der Verhandlungen, auch weil die Beteiligten unterschiedliche Ziele verfolgen. Angehende Mediatoren lernen, Verhandlungsprozesse zu strukturieren und damit den Parteien einen neutralen Rahmen für ihre Gespräche bereitzustellen.

In einer Ausbildung zum Mediator lernt man, Verhandlungsprozesse zu visualisieren.

Die Mediation ist für viele Streitparteien ein neues, noch unbekanntes Verfahren. Umso wichtiger ist es, dass Mediatoren sichtbar machen, was im Laufe der Mediationsverhandlung erarbeitet wird. Dafür lernen sie in einer Ausbildung zum Mediator, wie man Informationen, Sachverhalte, Prozesse und Ergebnisse verständlich visualisiert.

In einer Mediationsausbildung trainiert man intensiv die Tätigkeit eines Mediators.

Viele Teilnehmer einer Mediationsausbildung verfolgen nicht vorrangig das Ziel, nach Abschluss der Ausbildung als Mediatoren tätig zu werden. Gleichwohl vermittelt eine Ausbildung zum Mediator das notwendige Wissen und die praktischen Fertigkeiten, um als Mediator erfolgreich zu sein.

Eine Ausbildung zum Mediator hilft, sich in Andere hineinzuversetzen.

Verhandlungen profitieren davon, wenn die Verhandlungspartner in der Lage sind, sich in ihr Gegenüber und seine Bedürfnisse hineinzuversetzen. Eine Mediationsausbildung schult und fördert die Fähigkeit zur Empathie. Rollenspiele helfen dabei, sich in die Haut des Anderen hineinzuversetzen.

In einer Ausbildung zum Mediator lernt man etwas über seine Wirkung auf Andere.

In einer guten Ausbildung zum Mediator erhalten die Teilnehmer voneinander und von den Trainern wohlwollendes Feedback über die Wirkung ihres Auftretens nach außen. Diese Rückmeldung ist im beruflichen Alltag in der Regel eine Seltenheit. Umso mehr profitieren die Teilnehmer einer Mediationsausbildung von einem offenen und konstruktiven Feedback.

Eine Mediationsausbildung erleichtert den Umgang mit eigenen Konflikten im beruflichen Alltag.

Wer Konflikte analysieren und neu ausrichten lernt, wird mit Konflikten im eigenen beruflichen Umfeld automatisch konstruktiver umgehen. Auch hierfür leistet eine Ausbildung zum Mediator eine wichtige Hilfestellung.

Eine Ausbildung zum Mediator weckt Kreativität.

Wertschöpfende Konfliktlösungen sind kreative Konfliktlösungen. In einer Mediationsausbildung lernen die Teilnehmer Kreativität mit Methode. Auch diese Fähigkeit lässt sich häufig auch auf andere berufliche Kontexte übertragen und dort nutzbar machen.

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