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Der 18. Mediations-Kongress der Centrale für Mediation findet am 5. und 6. April 2019 an der historischen Ludwig-Maximilians-Universität München statt. Von Seiten der Universität wird der Mediationskongress begleitet durch das Munich Center for Dispute Resolution (MuCDR) unter der Leitung von Professor Beate Gsell. Das Leitthema beim CfM-Kongress 2019 lautet: Konfliktmanagement der Zukunft. Worum geht es und was dürfen die Teilnehmer erwarten?

Von A wie Anwaltsmediator bis Z wie Zertifizierung

Das Programm beim CfM-Kongress 2019 ist ein bunter Reigen aus aktuellen Themen rund um Mediation und alternative Streitbeilegung. Da geht es um die Haftung des Mediators, um die Digitalisierung der Streitbeilegung und um das Verfahren der Telefonmediation. Weitere Programmpunkte beschäftigen sich mit der unternehmerischen Perspektive auf die Mediation und mit aktueller Forschung zum Verhandlungsverhalten von Frauen und Männern. Sechs Workshops nehmen einzelne Themen näher unter die Lupe, darunter etwa die Unternehmensnachfolge in Familienunternehmen, das Rollenverständnis von Anwaltsmediatoren und die ersten Erfahrungen mit dem zertifizierten Mediator.

CfM-Kongress 2019 mit Renate Künast

Stargast des 18. Mediations-Kongresses in München ist die frühere Bundesministerin Renate Künast. Ihre Keynote am zweiten Konferenztag beschäftigt sich mit Polarisierungstendenzen im politisch-gesellschaftlichen Diskurs. Zu den weiteren Referenten zählen der Passauer Rechtsprofessor Thomas Riehm, die niederländische Online-Streitbeilegungs-Expertin Corry van Zeeland und die Münchener TU-Professorin Isabell M. Welpe. Mit ihrer Hilfe möchte der CfM-Kongress in München ausleuchten, wie sich unser Streitverhalten in den letzten Jahren verändert hat und wie professionelle Vermittler darauf idealerweise reagieren sollten. Gleichzeitig bietet der CfM-Kongress traditionell auch vielfältige Gelegenheiten zum Austausch mit Angehörigen unterschiedlicher Berufsgruppen, die sich aus verschiedenen Rollen heraus um ein besseres Management rechtlicher Konflikte bemühen.

Verleihung der Mediations-Preise beim CfM-Kongress 2019

Seit dem Jahr 2000 verleiht die Centrale für Mediation in regelmäßigen Abständen mehrere Mediations-Preise. Der Sokrates-Preis, verkörpert durch eine eindrucksvolle Halbbüste des antiken Philosophen, zeichnet Pioniere der Mediation für besondere Projekte oder ihr Lebenswerk aus. Der Mediations-Wissenschaftspreis prämiert Doktorarbeiten und Habilitationsschriften, die sich um die Erforschung der außergerichtlichen Streitbeilegung verdient gemacht haben. Der Förderpreis Mediation wird für kleinere wissenschaftliche Projekte wie Bachelor- oder Masterarbeiten ausgelobt. Die Jury unter dem Vorsitz von Lars Kirchhoff wird diese Preise am Abend des ersten Konferenztages öffentlich verleihen.

Weitere Informationen sowie eine Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden sich auf einer speziell für den CfM-Kongress 2019 eingerichteten Webseite.

Der 17. Mediationskongress der Kölner Centrale für Mediation findet am 20. und 21. Mai 2016 in Frankfurt am Main statt. Die Konferenz nimmt in diesem Jahr insbesondere die Lösung arbeitsrechtlicher Konflikte in den Blick.

Generalthema: Konfliktlösung in der Arbeitswelt

Der Mediationskongress steht unter dem Generalthema „Konfliktlösung in der Arbeitswelt“. In einer Reihe von Vorträgen und Kleingruppen-Workshops beschäftigen sich die Teilnehmer mit verschiedenen Themen rund um das Konfliktmanagement in arbeitsrechtlichen Streitigkeiten. Unter anderem steht der Umgang mit Arbeitskonflikten vor dem Güterichter, die Konfliktklärung zwischen Betriebsrat und Geschäftsleitung oder auch die Kurzzeit-Mediation in Betrieben auf der Tagesordnung. Der erste Konferenztag mündet in einen Vortrag der früheren Bundesjustizministerin Herta Däubler-Gmelin zum Thema „Konfliktlösungen mit Gewerkschaften“.

Mediationspreise 2016 werden beim Mediationskongress verliehen

Bei der Abendveranstaltung am ersten Tag des Mediationskongresses werden traditionell die Mediationspreise der Centrale für Mediation verliehen. Dazu zählt insbesondere der Sokrates-Preis für Mediation, mit dem eine Persönlichkeit ausgezeichnet wird, die sich um die Belange der Mediation besonders verdient gemacht hat. Mit dem ebenfalls ausgelobten Mediations-Wissenschafts-Preis zeichnet die Centrale für Mediation größere wissenschaftliche Arbeiten im Bereich der alternativen Streitbeilegung aus; kleinere wissenschaftliche Abhandlungen werden mit einem Förderpreis prämiert.

Die Anmeldung zum Mediationskongress 2016 erfolgt online; weiterhin ist auch das vollständige Programm in den Formaten html und pdf abrufbar.